Aktuelles

08.01.2020 | Stuhl: Pankreatische Elastase - Neuer Test

Ab sofort erfolgt die Bestimmung der pankreatischen Elastase im Stuhl mittels fPELA turbo-Test (FA Bühlmann) auf der Alinity-Plattform (FA Abbott). Durch dieses Umstellung kommt es zu keiner Änderung bei der Anforderung, auch der Referenzbereich ändert sich nicht. Genauere Informationen zu diesem Parameter sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Stuhl.

16.12.2019 | Externes Audit

Am 15.11.2019 wurde ein Überwachungsaudit vom TÜV Östereich im B&S Zentrallabor durchgeführt, wobei die Auditgrundlage die Norm EN ISO 9001:2015 darstellte. Die Anforderungen der Auditgrundlage wurden erfüllt und das Zertifikat wurde vom Auditor erteilt. Das nächste externe Audit wird im April 2020 stattfinden.

27.11.2019 | Elektronische Labornachforderungen im MedCaSol/Patidok (BHB)

Ab sofort ist die elektronische Nachforderung von Laborparametern im MedCaSol/Patidok möglich. Zu beachten ist hierbei die unterschiedliche zeitliche Limitierung je nach Material. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Labor-Rundschreiben 9-19.

22.11.2019 | Niere/Elektrolyte: eGFR-Berechnung - Methodenänderung

Ab sofort wird zur Berechnung der eGFR anstelle der MDRD-Formel die CKD-EPI-Formel herangezogen. Es werden für die Kalkulation der eGFR nach CKD-EPI zusätzlich zu den Parametern der Berechnung nach MDRD (Alter, Hautfarbe, Geschlecht) auch geschlechtsbezogen unterschiedliche Kreatinin-Bereiche berücksichtigt. Die CKD-EPI-Formel erlaubt somit im Vergleich zur MDRD-Formel eine präzisere Einstufung der Nierenfunktion, insbesondere im GFR-Bereich über 60 ml/min/1,73 m2 und wird daher in den KDIGO-Leitlinien empfohlen.

03.09.2019 | Internes Audit

Am 10.07.2019 wurde ein internes Audit nach EN ISO 9001/2015 durch den Auditor Herr Ebenenzner für das B&S Zentrallabor durchgeführt. Insgesamt konnte vom Auditor ein sehr positiver Gesamteindruck gewonnen werden. Eine Notwendigkeit zur Veränderung oder Verbesserung von Prozessen bzw. Arbeitsabläufen besteht nach Auffassung des Auditors nicht.

12.08.2019 | Vitamine/Spurenelemente: Vitamin C - neuer Test

Ab sofort wird die Bestimmung des Vitamin C-Spiegels im Lithium-Heparinplasma mittels HPLC angeboten. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der empfindlichen Präanalytik die Probe sofort ins Labor gebracht und persönlich abgegeben werden muss. Weitere Informationen finden Sie im Intranet unter Zentrallabor im Analysenspektrum, entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Vitamine.

16.05.2019 | Liquor: Alzheimerdiagnostik- Neuer Test

Ab sofort kommt ein neuer Test zum biochemischen Nachweis einer Alzheimererkrankung im Liquor zum Einsatz. Hierfür erfolgt die kombinierte Bestimmung von Beta-Amyloid (Beta-Amyloid 42 und 40) und den Tauproteinen (tTAU und pTAU) mittels Lumipulse Assays (FA Fujirebio) im Liquor. Die unterschiedlichen Biomarker-Konstellationen helfen bei der Abgrenzung einer Alzheimer-Erkrankung von einer anderen neurodegnerativen Erkrankung. Genauere Informationen zu diesen Parametern (z.B. die Biomarkerkonstellationen) sind im Analysen Spektrum zu finden, entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Liquor.

01.04.2019 | Routinechemie: Umstellung der klinischen Chemie und Immunchemie

Nach Abschluss des Umbaus der vollautomatisierten Flexlab Laborstraße erfolgt die Abarbeitung der Routine Chemie (klinische Chemie und Immunchemie) ab sofort auf den neuen Chemiegeräten der FA Abbott (Alinity). Es kommt durch die Umstellung zu keinen Änderungen bei der Anforderung.

27.03.2019 | Stuhl: Calprotectin Neuer Test

Ab sofort kommt für die Analyse Calprotectin im Stuhl der fCAL turbo-Test (FA Bühlmann) anstelle des Tests der FA Orgentec zur Anwendung. Durch dieses Umstellung kommt es zu keiner Änderung bei der Anforderung, auch der Referenzbereich ändert sich nicht. Genauere Informationen zu diesem Parameter sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Stuhl.

01.02.2019 | Vitamine/Spurenelemente: Kupfer - Änderung Probenmaterial

Ab sofort erfolgt die Bestimmung von Kupfer auf der Alinity Plattform (Abbott) und ist somit kein Fremdversandsparameter mehr. Es ändert sich dadurch das benötigte Probenmaterial (nunmehr Heparinplasma) und der Begleitschein fällt weg. Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Vitamine/Spurenelemente.

30.01.2019 | Proteine: lambda/kappa-Ratio - neuer Rechenparameter

Ab sofort wird bei jeder Bestimmung der freien Leichtketten (fLk) für die bessere Beurteilbarkeit der Leichtkettenratio bei lambda-klonalen Erkrankungen zusätzlich zur Ratio fLk kappa/ fLK lambda auch die Ratio fLk lambda/fLk kappa am Befund ausgegeben.

05.01.2019 | Externes Audit

Am 30.11.2018 wurde ein Überwachungsaudit vom TÜV Östereich im B&S Zentrallabor durchgeführt, wobei die Auditgrundlage die Norm EN ISO 9001:2015 darstellte. Die Anforderungen der Auditgrundlage wurden erfüllt und das Zertifikat wurde vom Auditor erteilt. Das nächste externe Audit wird im Herbst 2019 stattfinden.

16.10.2018 | RAAS/ADH: ACE Methodenänderung

Da das Angiotensin-Converting-Enzyme Reagenz der FA Thermo Fisher Scientific nicht mehr hergestellt wird, erfolgt die Bestimmung der ACE-Konzentration ab sofort mit dem Reagenz der FA Bühlmann. Durch die Reagenzumstellung kommt es zu einer Änderung des Referenzbereiches (neuer Referenzbereich: 20-70 U/l). Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe RAAS/ADH.

01.10.2018 | Infektionsdiagnostik: Norovirusnachweis/Stuhl - Methodenänderung

Ab sofort wird die Norovirus-Diagnostik im Stuhl mittels PCR (Xpert Norovirus, FA Cepheid) durchgeführt. Diese Nachweismethode ist im Vergleich zu dem bisher verwendeten Antigentest sensitiver, es gelingt somit auch bei niedrigerer Viruslast ein positiver Nachweis im Stuhl. Durch die Testumstellung kommt es weder zu einer Änderung des benötigten Materials noch der Anforderungsmodalitäten.

09.08.2018 | Leber/Herz: NT-proBNP - Methodenänderung

Ab sofort erfolgt die Bestimmung des Parameters NT-proBNP, welcher zum Monitoring bei Herzinsuffizienzpatienten unter Therapie mit Entresto empfohlen wird, mit dem Alere NT-proBNP Test der FA Abbott anstelle des bisher verwendeten Tests der FA Roche. Es kommt durch diese Umstellung zu keiner Änderung der Referenzbereiche oder Anforderungsmodalitäten.

05.06.2018 | Blutgruppenserologie: Neues Analysegerät

Das zweite Blutgruppenserologie-Analysegerät wurde nun ebenfalls durch das neue Modell der FA Ortho (Vision TM) ersetzt, nachdem das erste Gerät bereits 09/16 ausgetauscht wurde.

01.05.2018 | Knochenstoffwechsel: Crosslinks/Harn

Der Parameter Crosslinks im Spontanharn (Deoxypyridinolin und Pyridinolin) wird ab sofort nicht mehr angeboten, da die Wertigkeit als Knochenresorptionsparameter im Vergleich zu den ebenfalls im B&S ZL angebotenen Crosslaps/Serum geringer ist (Rosen HN et al, Calcif Tissue Int.2000 und Huber F, Clin Lab.2003).

18.04.2018 | Proteine:freie Leichtketten im Serum - Methodenänderung

Ab sofort werden die freien Leichtketten im Serum mit dem N Latex Free light Chain Assay der FA Siemens bestimmt. Die Anforderungsmodalitäten bleiben unverändert, die Referenzbereiche ändern sich durch die Umstellung marginal. Bei bekannten Paraproteinämie-Patienten mit hohen freien Leichtketten im Vorbefund wird der bisherige Test (Freelite, FA Binding Site) automatisch nachgefordert, um die Verlaufsbeurteilung zu erleichtern. Genauere Informationen zu diesem Test finden Sie im Analysenspektrum entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Proteine.

20.12.2017 | Fettstoffwechsel: Lipidelektrophorese

Da die sehr arbeitsaufwendige Lipidelektrophorese heute nicht mehr als Methode der Wahl zur Bestimmung der Lipidfraktionen gilt, wird diese Laborleistung ab sofort nicht mehr angeboten.

20.12.2017 | Externes Audit

Am 17.11.2017 wurde ein Überwachungsaudit vom TÜV Östereich im B&S Zentrallabor durchgeführt, wobei die Auditgrundlage die Norm EN ISO 9001:2015 darstellte. Die Anforderungen der Auditgrundlage wurden erfüllt und das Zertifikat wurde vom Auditor erteilt. Das nächste externe Audit wird im Herbst 2017 erfolgen.

12.12.2017 | Gerinnung: Heparin/PF4 AK (HIT) Methodenänderung

Ab sofort werden die Heparin/PF4-Antikörper (HIT-AK) mittels vollautomatischem Latex-Immunoassay (HemosIL HIT-Ab(PF4-H)) auf der ACL TOP Gerinnungsplattform gemessen. Dieser semiquantitativer Test bestimmt die Gesamtantikörper, welche mit Heparin komplexiertem Plättchenfaktor 4 (PF4) reagieren und zeichnet sich durch einen hohen negativ prädikativen Wert (NPV) von 99,7% sowie einen im Vergleich zum ELISA erhöhten positiv prädiktiven Wert (PPV) von 55,6% aus (Warkentin T et al., Thromb Res 2017) . Durch die Umstellung auf diesen immunturbidimetrischen Test wird nunmehr als Material ein Citratplasma (statt einem Serum) benötigt. Bei positivem Ergebnis wird weiterhin zur Bestätigung der Zymutest HIA IgG ELISA durchgeführt. Genauere Informationen zu diesem Test finden Sie im Analysenspektrum entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Gerinnung.

19.09.2017 | Internes Audit

Am 19.09.2017 wurde ein internes Audit nach EN ISO 9001/2008 durch die Auditorin Robeischl für das B&S Zentrallabor durchgeführt. Insgesamt konnte von der Auditorin ein sehr positiver Gesamteindruck gewonnen werden. Eine Notwendigkeit zur Veränderung oder Verbesserung von Prozessen bzw. Arbeitsabläufen besteht nach Auffassung der Auditorin nicht.

20.03.2017 | Gerinnung: Edoxabanspiegelbestimmungen - Neue Analyse

Ab sofort ist die Bestimmung des Edoxabanspiegels möglich, da nun auch für diesen Direkten-Faktor Xa-Inhibitor die Kalibratoren verfügbar sind. Es ist zu beachten, dass es bei Therapie mit NMH zu Interferenzen kommen kann.

01.12.2016 | Infektionsdiagnostik: Myoplasmenserologie - neuer Test

Ab sofort kommt ein ELISA der FA Orgentec zur Diagnostik einer Infektion mit Mycoplasma pneumoniae zur Anwendung. Der Nachweis von IgG und IgM-Antikörpern eignet sich, um Primärinfektionen von Reinfektionen zu unterscheiden. Der Test zeichnet sich durch eine hohe Sensitivität (96%) sowie eine hohen Spezifität (98%) aus. Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Infektionsdiagnostik.

25.11.2016 | Externes Audit

Am 25.11.2016 wurde ein Überwachungsaudit vom TÜV Östereich im B&S Zentrallabor durchgeführt, wobei die Auditgrundlage die Norm EN ISO 9001:2008 darstellte. Die Anforderungen der Auditgrundlage wurden erfüllt und das Zertifikat wurde vom Auditor erteilt. Das nächste externe Audit wird im Herbst 2017 erfolgen.

01.10.2016 | Blutgruppenserologie: Neues Analysegerät

Eines der beiden Blutgruppenserologie-Analysegeräte der FA Ortho (AUTOVUE Innova) wurde durch das neue Modell derselben Firma (Ortho Vision TM) ersetzt.

16.08.2016 | Internes Audit

Am 16.08.2016 wurde ein internes Audit nach EN ISO 9001/2008 durch die Auditorin Robeischl für das B&S Zentrallabor durchgeführt. Insgesamt konnte von der Auditorin ein sehr positiver Gesamteindruck gewonnen werden. Eine Notwendigkeit zur Veränderung oder Verbesserung von Prozessen bzw. Arbeitsabläufen besteht nach Auffassung der Auditorin nicht.

20.07.2016 | Gerinnung: PTZ - Neues Thromboplastinreagenz

Ab sofort kommt als Thromboplastinreagenz ReadiPlasTin (HemosIL) statt RecombiPlasTin2G (ebenfalls von HemosIL) zur Bestimmung der Prothrombinzeit zur Anwendung. Das neue Testreagenz hat den Vorteil, dass die Equilibrierungzeit von 15 min entfällt.

01.06.2016 | Gerinnung: Rivaroxabanspiegel - Neues Reagenz

Ab sofort wird für die Bestimmung der Rivaroxabankonzentration der HemosIL Liquid Anti-Xa Test anstelle des Anti-Xa-Tests der FA Biophen zu Anwendung kommen. Das Reagenz wird sobald die dazugehörigen Kalibratoren zur Verfügung stehen (ab September 2016) auch für die Bestimmung des Apixabanspiegels Verwendung finden. CAVE: Da nunmehr kein Buffer für Heparin vorhanden ist, kann es bei einer Bridgingtherapie mit NMH zu Interferenzen kommen.

24.02.2016 | Gerinnung: Direkter Thrombininhibitorassay - Neues Reagenz

Ab sofort kommt ein neues Reagenz für die Bestimmung der Dabigatrankonzentration im Citratplasma zur Anwendung. Das bisherige Reagenz der FA Hyphen wird ersetzt durch den HemosIL Test "Direct Thrombin Inhibitor Assay".

18.01.2016 | Liquor: Meningitis-Panel zum Nachweis potentieller ZNS-Erreger direkt im Liquor - Neuer Test

Ab sofort kommt ein neuer Test zum Nachweis von potentiellen ZNS-Erregern im Liquor zur Anwendung. Mittels qualitativer Multiplex-PCR werden 14 Erreger (Bakterien, Viren, Pilze) im Liquor nachgewiesen. Trotz geringem Probenvolumen (200 %0xb5l Liquor) werden mit diesem Test sehr sensitiv häufige Meningitis- und Encephalitiserreger nachgewiesen. Das FilmArray Meningoencephalitis-Panel zeichnet sich durch eine hohe Spezifität aus (98-100%) und kann durch die rasche Detektion von neuropathogenen Keimen dazu beitragen, dass Patienten mit Meningitissymptomatik frühzeitig eine adäquate Therapie erhalten. Genauere Informationen zu diesem Parameter sind im Analysen Spektrum zu finden, entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Liquor.

04.12.2015 | Externes Audit

Am 04.12.2015 wurde ein Überwachungsaudit vom TÜV Östereich im B&S Zentrallabor durchgeführt, wobei die Auditgrundlage die Norm EN ISO 9001:2008 darstellte. Die Anforderungen der Auditgrundlage wurden erfüllt und das Zertifikat wurde vom Auditor erteilt. Das nächste externe Audit wird im Herbst 2016 nach der gleichen Norm erfolgen.

30.07.2015 | Internes Audit

Am 30.07.2015 wurde ein internes Audit nach EN ISO 9001/2008 durch die Auditorin Mag. Hain für das B&S Zentrallabor durchgeführt. Insgesamt konnte von der Auditorin ein sehr positiver Gesamteindruck gewonnen werden. Eine Notwendigkeit zur Veränderung oder Verbesserung von Prozessen bzw. Arbeitsabläufen besteht nach Auffassung der Auditorin nicht.

29.07.2015 | Sexualhormone: sFlt-1/PlGF-Quotient zur verbesserten Diagnose einer Präeklampsie - Neuer Test

Ab sofort kommt ein neuer Test zur Bestimmung des sFlt-1/PlGF-Quotienten zur Anwendung. Mittels Elektrochemilumineszenz Immunoassay werden der anti-angiogenetische Faktor sFlt-1 (lösliche fms-ähnliche Tyrosinkinase-1, VEGF-Rezeptor-1) und der pro-angiogenetische Faktor PlGF (placental growth factor) bestimmt. Der sFlt-1/PlGF-Quotient ermöglicht eine bessere Diagnosestellung bei Verdacht auf Präeklampsie. Durch Anwendung unterschiedlicher Cutoff-Werte kann in Abhängigkeit von der Gestationsphase eine hohe Sensitivität (90-95% für den Ausschluß-Cutoff von <30) und eine hohe Spezifität (95-99% für den Einschluß-Cutoff von <110 für die späte Gestationsphase bzw. <85 für die frühe Gestationsphase) erreicht werden. Für diese Analysen wird ein Serumröhrchen (rot) benötigt. Genauere Informationen zu diesem Parameter sind im Analysen Spektrum zu finden, entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Sexualhormone.

28.11.2014 | Externes Audit

Am 28.11.2014 wurde ein Wiederholungsaudit vom TÜV Östereich im B&S Zentrallabor durchgeführt, wobei die Auditgrundlage die Norm EN ISO 9001:2008 darstellte. Die Anforderungen der Auditgrundlage wurden erfüllt und das Zertifikat wurde vom Auditor erteilt. Das nächste externe Audit wird im Herbst 2015 nach der gleichen Norm erfolgen.

10.07.2014 | Internes Audit

Am 10.07.2014 wurde ein internes Audit nach EN ISO 9001/2008 durch die Auditorin Mag. Harrer für das B&S Zentrallabor durchgeführt. Insgesamt konnte von der Auditorin ein sehr positiver Gesamteindruck gewonnen werden. Eine Notwendigkeit zur Veränderung oder Verbesserung von Prozessen bzw. Arbeitsabläufen besteht nach Auffassung der Auditorin nicht.

22.11.2013 | Externes Audit

Am 22.11.2013 wurde das 2. Überwachungsaudit vom TÜV Östereich im B&S Zentrallabor durchgeführt, wobei die Auditgrundlage die Norm EN ISO 9001:2008 darstellte. Die Anforderungen der Auditgrundlage wurden erfüllt und der Fortbestand der Gültigkeit der Zertifizierung wurde vom Auditor bestätigt. Das nächste externe Audit wird im November 2014 nach der gleichen Norm erfolgen.

07.07.2013 | Internes Audit

Am 07.07.2013 wurde ein internes Audit nach EN ISO 9001/2008 durch die Auditorin Mag. Harrer für das B&S Zentrallabor durchgeführt. Insgesamt konnte von der Auditorin ein sehr positiver Gesamteindruck gewonnen werden. Eine Notwendigkeit zur Veränderung oder Verbesserung von Prozessen bzw. Arbeitsabläufen besteht nach Auffassung der Auditorin nicht.

19.02.2013 | Routinechemie: Umstellung der klinischen Chemie und Immunchemie

Ab sofort wird die Routine Chemie (klinische Chemie und Immunchemie) nicht mehr auf den bisherigen Analysengeräten der Firma Roche sondern auf einer automatisierten Straßenlösung (inklusive der Präanalytik) der Firma Abbott abgearbeitet. Die wichtigsten Punkte im Rahmen dieser Umstellung sind: Der Wechsel des Troponin-T hs (Roche) auf den Troponin-I hs (Abbott) Test. Um in der klinischen Routine mit diesem neuen Troponin-I hs (Abbott) Test vertraut zu werden, wird in den nächsten drei Monaten der Troponin-T hs (Roche) Test und der Troponin-I hs (Abbott) Test gemeinsam auf dem Laborbefund ausgewiesen werden. Weitere Änderungen betreffen die Tumormarker CEA und B-HCG die bisher mit Tests der Firma Roche durchgeführt wurden und ab der Umstellung mit Abbott Tests durchgeführt werden. Vergleichsmessungen dieser zwei Parameter (CEA und B-HCG), welche im B&S Zentrallabor durchgeführt wurden, zeigten, dass die Werte beider Testsysteme übereinstimmen. Außerdem kommt es zu einer Änderung bei der Auswertung der Hepatitis A Serologie. Das Anti-HAV-IgG wird nur mehr qualitativ (positiv/negativ) ausgewiesen werden.

30.11.2012 | Externes Audit

Am 30.11.2012 wurde das 1. Überwachungsaudit vom TÜV Östereich im B&S Zentrallabor durchgeführt, wobei die Auditgrundlage die Norm EN ISO 9001:2008 darstellte. Die Anforderungen der Auditgrundlage wurden erfüllt und der Fortbestand der Gültigkeit der Zertifizierung wurde vom Auditor bestätigt. Das nächste externe Audit wird im November 2013 nach der gleichen Norm erfolgen.

28.08.2012 | Internes Audit

Am 28.08.2012 wurde ein internes Audit nach EN ISO 9001/2008 durch die Auditorin Mag. Harrer für das B&S Zentrallabor durchgeführt. Insgesamt konnte von der Auditorin ein sehr positiver Gesamteindruck gewonnen werden. Eine Notwendigkeit zur Veränderung oder Verbesserung von Prozessen bzw. Arbeitsabläufen besteht nach Auffassung der Auditorin nicht.

15.07.2012 | Gerinnung: BIOPHEN Direkter-Xa-Inhibitor Assay zur quantitativen Bestimmung von direkten Xa-Inhibitoren (Rivaroxaban) Neuer Test

Ab sofort kommt ein neuer Test zur Bestimmung des direkten Xa-Inhibitors Rivaroxaban zur Anwendung. Dieser Test heißt BIOPHEN DiXa-Inhibitor-Assay und ist ein chromogener Gerinnungstest zur quantitativen Bestimmung von direkten Xa-Inhibitoren im Citratplasma. Die Bestimmung der Konzentration beruht auf der Hemmung einer konstanten Menge zugesetzten Faktor Xa durch den zu messenden direkten Xa-Inhibitor und anschließender Spaltung eines Faktor Xa-spezifischen chromogenen Substrates durch den restlichen Faktor Xa. Dabei wird ein Farbstoff aus dem chromogenen Substrat freigesetzt und bei 405 nm gemessen, dessen Menge indirekt proportional zur Konzentration des direkten Xa-Inhibitors in der Probe ist. Bei diesem Test gibt es keine Interferenzen durch UFH, LMWH und Fondaparinux. Für Rivaroxaban (Xarelto) besteht neben den orthopädischen Indikationen (zur venösen Thromboembolieprophylaxe nach elektivem Hüft- und Kniegelenksersatz) auch die Zulassung zur Schaganfallprophylaxe bei nichtvalvulärem Vorhofflimmern sowie zur Akuttherapie der tiefen Venenthrombose (TVT) und der Pulmonalembolie als auch zur Langzeit-Sekundärprophylaxe nach TVT und Pulmonalembolie. Auch wenn für Rivaroxaban kein routinemäßiges Monitoring vorgesehen ist, gibt es im klinischen Alltag immer wieder Situationen, in denen der Rivaroxabanspiegel von Interesse ist wie z.B. akut notwendige chirurgische Eingriffe, Blutungen oder thrombembolische Ereignisse. Die Blutabnahme für den Rivaroxaban Spitzenspiegel sollte etwa 2h nach Einnahme von Rivaroxaban erfolgen und die Abnahme für den Talspiegel sollte vor der nächsten Einnahme von Rivaroxaban (also 24h nach der letzten Einnahme) durchgeführt werden. Je nach Indikation und Nierenfunktion beträgt die Rivaroxabandosis zwischen 10 und 20 mg täglich. Dementsprechend beträgt der im Steady state (nach 2-3 Tagen) gemessene Rivaroxaban Spitzenspiegel bei Einnahme von 10 mg täglich 125 %0xb5g/l (91 bis 196 %0xb5g/l, 5. bis 95. Perzentile) und bei Einnahme von 20 mg 290 %0xb5g/l (177 bis 499 %0xb5g/l, 5. bis 95. Perzentile). Der Talspiegel hingegen liegt bei Einnahme von 10 mg täglich bei 9 %0xb5g/l (1 bis 138 %0xb5g/l, 5. bis 95. Perzentile) und bei Einnahme von 20 mg bei 32 %0xb5g/l (5 bis 155 %0xb5g/l, 5. bis 95. Perzentile). Es wird ein Cirtratröhrchen (blau) benötigt. Genauere Informationen zu diesem Parameter sind im Analysen Spektrum zu finden, entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Gerinnung.

20.06.2012 | TDM/Toxikologie: Lamotrigin im Plasma - Änderung des Referenzbereiches

Ab 23.6.2012 gelten neue Referenzbereiche für die Lamotriginkonzentration im Plasma. Der bisher angegebene Spiegel von 2-15 mcrmol/l wird auf 8-40 mcrmol/l abgeändert. Dieser Bereich entspricht nun den bei vielen Laboratorien angegebenen Werten. Ein enger therapeutischer Bereich ist für Lamotrigin eigentlich nicht etabliert, da dieser individuell sehr unterschiedlich sein kann. Abhängig von therapeutischem Ansprechen und Nebenwirkungen finden sich in der Literatur Bereiche von 1-110 mcrmol/l. Bei Anfallsfreiheit sind daher auch geringere Werte möglich, ebenso sind unter Beachtung von Wirkung und Nebenwirkung deutlich höhere Werte vertretbar. Genauere Informationen zu diesem Parameter ist im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe TDM/Toxikologie.

22.03.2012 | Stuhl: Calprotectin Neuer Test

Ab sofort kommt im B&S Zentrallabor ein immunchromatographische Assay (CalFAST der Firma Eurospital) zur quantitativen Bestimmung der Calprotectin Konzentration im Stuhl zur Anwendung. Calprotectin liegt im Zytoplasma von neutrophilen Granulozyten vor und spielt eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr. Die fäkale Calprotectin Konzentration korreliert mit dem Neutrophileneintritt in das Darmlumen im Rahmen von entzündlichen Darmerkrankungen. Die Bestimmung von fäkalem Calprotectin ermöglicht die Differenzierung zwischen organisch bedingten intestinalen Erkrankungen und funktionellen intestinalen Erkrankungen und eignet sich bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen zur Verlaufskontrolle der Krankheitsaktivität sowie zur Vorhersage von Schüben. Genauere Informationen zu diesem Parameter sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Stuhl.

01.02.2012 | Gerinnung: Heparin/PF4 AK (HIT) Methodenänderung

Ab sofort kommt ein neuer Schnelltest für Heparin/PF4-AK zur Anwendung. Dieser Test ist ein Lateralfluss-Immunoassay (Milenia QuickLine) zum Nachweis von IgG Antikörpern gegen PF4/Polyanion-Komplexe. Er hat gegenüber dem bisher im Labor in Verwendung stehenden Partikel-Gel-Immunoassay den Vorteil, dass er sowohl eine erhöhte Sensitivität (100%) als auch eine erhöhte Spezifität (93%) aufweist. Zur Bestätigung wird weiterhin der Zymutest HIA IgG ELISA durchgeführt. Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Gerinnung.

29.11.2011 | Gerinnung: HEMOCLOT Thrombin Inhibitor Assay zur quantitativen Bestimmung von direkten Thrombininhibitoren (Dabigatran) Neuer Test

Ab sofort kommt ein neuer Test zur Bestimmung der Dabigatran (direkter Thrombininhibitor) Plasmakonzentrationen im Blut zur Anwendung. Dieser Test heißt HEMOCLOT Thrombin Inhibitor Assay und ist ein Gerinnungstest zur quantitativen Bestimmung von direkten Thrombininhibitoren im Citratplasma. Zur Bestimmung des direkten Thrombininhibitors (Dabigatran) im Plasma wird ein verdünntes Probenplasma zunächst mit humanem, gepooltem Normalplasma versetzt. Die Gerinnung wird anschließend durch Zugabe einer konstanten Menge von hoch-gereinigtem , humanem alpha-Thrombin ausgelöst. Die gemessene Zeit bis zur Bildung eines Gerinnsels ist proportional zur Dabigatran Plasmakonzentration in der Probe. Dabigatranetixilat (Pradaxa) wurde neben den orthopädischen Indikationen (zur venösen Thromboembolieprophylaxe nach elektivem Hüft- und Kniegelenksersatz) nun auch zur Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Thromboembolien bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHF) und mindestens einem zusätzlichen Risikofaktor zugelassen. Obwohl für Dabigatranetixilat kein routinemäßiges Monitoring vorgesehen ist, gibt es im klinischen Alltag Situation, in denen die Bestimmung der Dabigatran Plasmakonzentrationen notwendig ist (z.B.: Blutungen, thromboembolische Ereignisse, kritisch Kranke, Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen). Daten aus der Phase III Studie Randomized Evaluation of Long-Term Anticoagulation Therapy (RE-LY) Studie zeigen, dass Patienten mit erhöhten Dabigatran Plasmakonzentrationen ein deutlich erhöhtes Risiko für Blutungskomplikationen haben. Faktoren wie eine beeinträchtigte Nierenfunktion (CrCl 30-50 ml/min), ein Alter 75 Jahre, ein niedriges Körpergewicht <50 kg oder eine gleichzeitige Behandlung mit starken P-Glykoproteinhemmern (z.B.: Amiodaron, Chinidin, Verapamil) gehen mit einem erhöhten Dabigatran Plasmaspiegel einher. Dabigatran wird zu ca. 85% renal eliminiert und ist daher bei Patienten einer schwer beeinträchtigten Nierenfunktion (CrCl <30 ml/min) kontraindiziert. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wird in Abhängigkeit der Nierenfunktion und des Blutungsrisikos eine Reduzierung der Dabigatran-Dosierung empfohlen. Außerdem wird eine engmaschige klinische Überwachung inklusive der Kontrolle der Nierenfunktion mittels Kreatinin Bestimmung im Blut und der Berechnung der eGFR gefordert. Die Blutabnahme für den Dabigatran Spitzenspiegel sollte etwa 2h nach Einnahme von Dabigatranetixilat erfolgen und die Abnahme für den Talspiegel sollte vor der nächsten Einnahme von Dabigatranetixilat erfolgen. Im Steady state (nach 2-3 Tagen) beträgt die mittlere maximale Dabigatran-Plasmakonzentration (Spitzenspiegel) etwa 2h nach Einnahme von 150 mg Dabigatranetixilat 2xtäglich 175 ng/ml (117 bis 275 ng/ml, 25. bis 75. Perzentile). Die am Ende des Dosierungsintervalls (d.h. 12h nach einer abendlichen 150 mg Dabigatran-Dosis) morgens gemessene minimale Dabigatran-Plasmakonzentration (Talspiegel) beträgt 91 ng/ml (61 bis 143 ng/ml, 25. bis 75. Perzentile). Aus diesen Angaben sowie weiteren pharmakokinetischen Studien (Liesenfeld KH et al., Thromb Haemost 2011 und Lehr T et al., J Clin Pharmacol 2011) und den internen Evaluierungen des B&S Zentrallabors ergibt sich ein Referenzwert von 50-300 ng/ml für die Dabigatran Plasmakonzentrationen gemessen mit dem HEMOCLOT Thrombin Inhibitor Assay für Patienten unter oraler Antikoagulation mit Dabigatranetixilat. Es wird ein Cirtratröhrchen (blau) benötigt. Derzeit erfolgt die Bestimmung nur nach Rücksprache im Labor unter der DW 3620 oder 3637. Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Gerinnung.

24.11.2011 | Externens Audit

Am 24.11.2010 wurde eine Re-Zertifizierung vom TÜV Österreich im B&S Zentrallabor durchgeführt, wobei die Auditgrundlage die Norm EN ISO 9001:2008 darstellte. Die Anforderungen der Auditgrundlage wurden erfüllt und der Fortbestand der Gültigkeit der Zertifizierung wurde vom Auditor bestätigt. Das nächste externe Audit wird im Nov. 2012 nach der gleichen Norm erfolgen.

08.11.2011 | Glukosestoffwechsel: HbA1c - Methodenänderung

Ab sofort wird bei der HbA1c Bestimmung neben dem Prozentwert auch ein Wert in mmol/mol ausgegeben. Um eine bessere Vergleichbarkeit von HbA1c Werten zwischen unterschiedlichen Testsystemen zu ermöglichen, wurde von der International Federation of Clinical Chemistry and Laboratory Medicine (IFCC) eine weitere Standardisierung vorgenommen. Es sollen nun ausschließlich Methoden verwendet werden, welche mit dem IFCC Referenzstandard kalibriert sind. Die neuen HbA1c-Werte werden laut IFCC in mmol/mol Hämoglobin ausgegeben. Um eine Vergleichbarkeit mit bisherigen %-Werten zu gewährleisten werden die IFCC HbA1c-Werte zusätzlich in die %-Werte umgerechnet und am Befund ausgegeben. Die Umrechnung erfolgt nach folgenden Formeln: HbA1c % (NGSP/DCCT)=HbA1c in mmol x 0.0915 + 2.15 HbA1c mmol/mol (IFCC)=HbA1c in % x 10.93 - 23.5 Aufgrund dieser Umstellung ist eine Anpassung der Referenzwerte notwendig: Referenzwerte: HbA1c % : 4-6%, HbA1c IFCC 20-42 mmol/mol. Genauere Informationen zu diesem Test sind unter "HbA1c" im Analysenspektrum zu finden, entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe "Glukosestoffwechsel".

13.07.2011 | Internes Audit

Am 13.07.2010 wurde ein internes Audit nach EN ISO 9001/2008 durch die Auditorin Mag. Harrer für das B&S Zentrallabor durchgeführt. Insgesamt konnte von der Auditorin ein sehr positiver Gesamteindruck gewonnen werden. Eine Notwendigkeit zur Veränderung oder Verbesserung von Prozessen bzw. Arbeitsabläufen besteht nach Auffassung der Auditorin nicht.

01.04.2011 | Tumormarker: HE4 Neuer Test

Ab sofort kommt im B&S Zentrallabor der Chemilumineszenz-Mikropartikelimmunoassay HE4 (Humanes Epididymis-Protein 4) der Firma Abbott zur Anwendung. Der HE4 Test dient als Hilfsmittel bei der Überwachung von Patientinnen mit rezidivierendem bzw. fortschreitendem epithelialen Ovarialkarcinom. Eine regelmäßige Bestimmung der HE4-Serumkonzentration sollte in Verbindung mit anderen klinischen Verfahren zur Überwachung von Ovarialkarzinomen eingesetzt werden. Zusätzlich kann der Assay in Kombination mit dem CA 125 II Assay für die Berechnung des ROMA Wertes (= Risk of Ovarian Cancer malignancy Algorithmus) herangezogen werden. Der ROMA-Wert dient der Risikobewertung von epithelialen Ovarialkarzinomen bei prä- und postmenopausalen Frauen, die sich wegen einer Raumforderung der Adnexe einem operativen Eingriff unterziehen. Der ROMA-Wert beinhaltet die HE4- und Ca-125 Werte sowie den Menopausenstatus der Patientin. Der HE4 Assay ist nicht als Screeningtest zu verwenden. Genauere Informationen zu diesem Parameter sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Tumormarker.

22.12.2010 | Kundenbefragung Labor 2010

Anfang Dezember 2010 wurden insgesamt 171 Fragebögen an Mitarbeiter der BHB verteilt. Von diesen 171 Fragebögen wurden 147 an Ärzte und 24 an die jeweiligen Bereichsleiter/Stationsleiter des Pflegedienstes von Stationen und Ambulanzen ausgegeben. Die Rücklaufquote war 75%. Die Durchführung einer Befragung bei den BHS war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich (keine Bewilligung durch die kollegiale Führung BHS). 75% aller Befragten waren mit den Leistungen des Labors insgesamt sehr zufrieden. Dieser Wert wurde als interner Benchmark für die 6 Anforderungen an die Leistungen des Labors betrachtet. Insgesamt ist die Zuweiserzufriedenheit damit besser als noch 2009 (71%). Die Beurteilung unserer Kunden bezüglich des Umfangs des Leistungsangebotes, der Richtigkeit der Befunde und der fachlichen Beratung kam dabei über dem internen Benchmark zu liegen. Die Beurteilung des Prozesses der Analysenanforderung, der Schnelligkeit der Analysendurchführung und der Übersichtlichkeit der Befunde kam unter dem internen Benchmark zu liegen. Den Punkten, die unter dem Benchmark zu liegen kamen, soll kurz- bis mittelfristig eine Verbesserung zugeführt und anschließend eine erneute Beurteilung durch unsere Kunden unterzogen werden.

13.12.2010 | Sexualhormone: Combined Test (PAPPA-A, freies ß-HCG) - Methodenänderung

Ab sofort werden die Parameter PAPP-A und freies ß-HCG wieder bei uns im Labor bestimmt. Durchgeführt werden beide Bestimmungen auf unserer Modular Plattform (Roche Diagnostics). Die beiden neuen Tests PAPP-A (Roche) und freies ß-HCG (Roche) haben sehr niedrige gesamt CV Werten (<3%) und sind von der Fetal Medicine Foundation (FMF) akkreditiert und für den Combined Test zugelassen. Außerdem wurde in einer großen Multicenter Evaluierung gezeigt, dass diese neuen Tests höhere Detektionsraten und niedrigere falsch positiven Raten für eine Trisomie 21 haben im Vergleich zu den bisher verwendeten Tests. Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Sexualhormone.

13.12.2010 | Infektionsdiagnostik: Norovirus Antigen Schnelltest - Methodenänderung

Insbesondere bei hochinfektiösen Gastroenteritiden durch Noroviren ist eine möglichst rasche Bestätigung der Verdachtsdiagnose sowie Einleitung der Kontrollmaßnahmen notwendig. Ab sofort kommt im B&S Zentrallabor ein Norovirus-AG Schnelltest zur Anwendung. Bei positiven Befunden erfolgt eine sofortige telefonische Mitteilung an die Station. Dieser Norovirus Schnelltest ist ein ist ein Immunchromatographischer Test zum qualitativen Nachweis von Norovirus-Antigen im Stuhl (Sensitivität von 82% bei Spezifität von 97%). Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Infektionsdiagnostik.

26.11.2010 | Externes Audit

Am 26.11.2010 wurde das 2. Überwachungsaudit vom TÜV Österreich im B&S Zentrallabor durchgeführt, wobei die Auditgrundlage die Norm EN ISO 9001:2008 darstellte. Die Anforderungen der Auditgrundlage wurden erfüllt und der Fortbestand der Gültigkeit der Zertifizierung wurde vom Auditor bestätigt. Das nächste externe Audit wird im Nov. 2011 nach der gleichen Norm erfolgen.

08.09.2010 | Gerinnung: ADAMTS-13 Neuer Test

Ab sofort wird im B&S Zentrallabor die Bestimmung der ADAMTS-13 Aktivität und des ADAMTS-13 Inhibitors mittels ELISA Test der Firma Technoclone durchgeführt. ADAMTS-13 ist ein Enzym, das für die spezifische Spaltung von ungewöhnlich großen von Willebrand Factor (vWF) Molekülen verantwortlich ist. Bei angeborener oder erworbener Verminderung der ADAMTS-13 Aktivität können die großen vWF Multimere akkumulieren und zu Thrombosen aufgrund von Plättchenaggregation führen, was wiederum eine TTP (thrombotic thrombocytopenic purpura) zur Folge haben kann. Dieses Syndrom ist gekennzeichnet durch mikroangiopathische hämolytische Anämie (mit Fragmentozyten im Blutausstrich und negativem Coombstest) sowie Thrombozytopenie und kann von neurologischen Symptomen, Nierenversagen oder Fieber begleitet werden. Die Behandlung besteht aus einem therapeutischen Plasmaaustausch. Unbehandelt liegt die Mortalität dieser Erkrankung bei >90%. Da nicht bei allen Patienten mit TTP eine Abnahme der ADAMTS-13 Aktivität festgestellt werden kann, ist diese nicht für die Diagnosestellung notwendig. Vor allem sollte es in Anbetracht der Prognose nicht zur Verzögerung des Therapiebeginns durch Abwarten des Ergebnisses der ADAMTS-13 Aktivität kommen. Durch die Kombination der Bestimmung von ADAMTS-13 Aktivität und ADAMTS-13 Inhibitor kann zwischen erworbenem (im Rahmen von Infektionen oder durch Medikamente) und hereditärem ADAMTS-13 Mangel unterschieden werden. Genauere Informationen zu diesem Parameter sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Gerinnung.

15.07.2010 | Niere/Elektrolyte: Kreatinin (enzymatisch) - Methodenänderung

Ab sofort kommt ein neuer enzymatischer Test zur Bestimmung des Kreatinins zur Anwendung. Die enzymatische Messmethode des Kreatinins ermöglicht eine spezifische und präzise Quantifizierung der Kreatinin Konzentration und hat im Vergleich zu dem bisher im Labor in Verwendung stehenden Kreatinin Tests (Jaffe Methode) den Vorteil dass diese Methode weniger Interferenzen aufweist. Aufgrund der Methodenänderung ist eine Anpassung der Normwerte des Kreatinin im Plasma notwendig (Männer 0.67-1.17 mg/dl und Frauen 0.51-0.95 mg/dl). Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Niere/Elektrolyte.

15.07.2010 | Einscannen von Fremdversand Befunden ins Krankenhausinformationssystem (Patidok-BHB und SAP-BHS)

Zur Verbesserung der Befundübersichtlichkeit werden ab sofort alle Fremdversand Befunde, die nicht direkt ins Laborinformationssystem (LIS) eingetragen werden, vom B&S Zentrallabor eingescannt und ins jeweilige Krankenhausinformationssystem (KIS) als eigener Befund ("Externer Befund Labor" im Patidok und "Fremdversand im SAP") hineingestellt.

13.07.2010 | Internes Audit

Am 13.07.2010 wurde ein internes Audit nach EN ISO 9001/2008 durch die Auditorin Mag. Wührer für das B&S Zentrallabor durchgeführt. Insgesamt konnte von der Auditorin ein sehr positiver Gesamteindruck gewonnen werden. Eine Notwendigkeit zur Veränderung oder Verbesserung von Prozessen bzw. Arbeitsabläufen besteht nach Auffassung der Auditorin nicht.

18.01.2010 | Leber/Herz: Troponin-T hoch sensitiv - Methodenänderung

Ab sofort kommt ein neuer hoch sensitiver Troponin-T Test zur Anwendung. Dieser Test heißt Troponin-T hs, und ist eine Weiterentwicklung des bisher im Labor in Verwendung stehenden Tests (Troponin-T 4. Generation). Dieser neue Troponin-T hs Test wurde in einigen Punkten deutlich optimiert und entspricht nun den Forderungen der ESC/ACC Guidelines (weniger als 10 % VK bei der 99. Perzentile des oberen Referenzbereiches). Die 99. Perzentile einer gesunden Blutspenderpopulation (n=616) liegt bei 14 ng/l (Giannitsis et al. Clin Chem Dec 2009, Epub ahead of print). Laut der Universal Definition of Myocardial Infarction ist der Nachweis von einem Anstieg und/oder Abfall von Toponin mit zumindest einem Wert über der 99. Perzentile des oberen Referenzbereiches (i.e., 14 ng/l für den Troponin-T hs Test) in einem klinischem Setting konsistent mit Myokardischämie (Symptome der Ischämie, EKG-Veränderungen, bildgebende Evidenz) der Eckpfeiler der Myokardinfarkt-Diagnose (Thygesen et al. Eur Heart J 2007;28:2525-38). In einer großen prospektiven Studie in 718 Patienten mit Verdacht auf akuten Myokardinfarkt konnte gezeigt werden, dass durch Einsatz dieses neue Troponin-T hs Test es zu einer Steigerung der diagnostischen Sensitivität auf 95% (bei cut-off 14 ng/l, Spezifität 80%) im Vergleich zum Troponin-T 4. Generations Assay mit einer Sensitivität von 72% (cut- off 0.03 ng/ml, Spezifität 97%) kam (Reichlin T et al. N Engl J Med 2009;361:858-67). Der bisher im Labor verwendete WHO cut-off von 0.1 ng/ml (4. Gen Troponin T) entspricht in etwa 100 ng/l mit dem neuen Troponin-T hs Test. Aufgrund der Methodenänderung ist eine Änderung der Einheiten und eine Anpassung des cut-offs auf 14 ng/l laut den derzeit gültigen Guidelines (Thygesen et al. Eur Heart J 2007;28:2525-38) nötig. Genauere Informationen zu diesem Test sind im beiliegenden PDF (unter "weiter") und Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Leber/Herz. weiter

23.12.2009 | Kundenbefragung Labor 2009

Anfang Dezember 2009 wurden insgesamt 490 Fragebögen an Mitarbeiter der BHB und BHS (158 bei BHB, 323 bei BHS) verteilt. Von diesen 490 Fragebögen wurden 402 an Ärzte und 88 an die jeweiligen Bereichsleiter/Stationsleiter des Pflegedienstes von Stationen und Ambulanzen ausgegeben. Rücklaufquote war 48% (89% bei BHB, 28% bei BHS). Insgesamt 71% aller Befragten waren mit den Leistungen des Labors sehr zufrieden. Dieser Wert wurde als Benchmark für 6 Anforderungen an die Leistungen des Labors betrachtet. Insgesamt ist die Zuweiserzufriedenheit damit besser als noch 2008 (61%). Die Beurteilung unserer Kunden bezüglich des Umfangs des Leistungsangebotes und der fachlichen Beratung kam deutlich über dem internen Benchmark zu liegen, die Beurteilung der Schnelligkeit der Analysendurchführung kam deutlich unter dem internen Benchmark zu liegen. Die Schnelligkeit der Analysendurchführung soll kurz- bis mittelfristig einer Verbesserung zugeführt und anschließend einer erneuten Beurteilung durch unsere Kunden unterzogen werden.

17.12.2009 | Immunologie: CIC/Serum - Methodenänderung

Ab sofort kommt ein neuer CIC/Serum ELISA Test (Szabo-Scnadic) zur Anwendung. Aufgrund der Methodenänderung gelten nun neue Referenzwerte (<45 ug/ml = negativ, 45-55 ug/l = grenzwertig und >55 ug/l = postiv). Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Immunologie.

26.11.2009 | Externes Audit

Am 26.11.2009 wurde das 1. Überwachungsaudit vom TÜV Österreich im B&S Zentrallabor durchgeführt, wobei die Auditgrundlage die Norm EN ISO 9001:2008 darstellte. Die Anforderungen der Auditgrundlage wurden erfüllt und der Fortbestand der Gültigkeit der Zertifizierung wurde vom Auditor bestätigt. Das nächste externe Audit wird im Nov. 2010 nach der gleichen Norm erfolgen.

07.10.2009 | TDM/Toxikologie: Imatinib (Glivec) im EDTA Plasma Neuer Test

Seit 2007 wird bei uns im B&S Zentrallabor im Rahmen eines Projektes der Österreichischen CML Plattform bei bcr-abl positiven Patienten unter Imatinib (Glivec)-Therapie eine Imatinib-Spiegelbestimmung durchgeführt. Imatinib ist ein Tyrosinkinaseinhibitor, der die Proteine BCR-ABL sowie c-KIT und PDGFR-A/B hemmt. Die Analyse erfolgt mittels HPLC aus EDTA-Plasma. Die Blutabnahme muss vor der nächsten Imatinib-Einnahme erfolgen (Talspiegel). Ab sofort kann man Imatinib online über die EDV anfordern. Der Begleitschein mit der Angabe von Dosierung, Datum und Uhrzeit von letzter Gabe und Blutabnahmezeitpunkt, sowie Größe und Körpergewicht ist unbedingt erforderlich. Genauere Informationen zu diesem Parameter ist im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe TDM/Toxikologie.

07.10.2009 | Hämatologie: Retikulozyten-Produktions-Index (RPI) und Retikulozyten-He (RET-He) - Neue Parameter

Um die Retikulozyten Diagnostik weiter auszubauen, werden ab sofort der RPI und das RET-He bestimmt. Diese beiden Parameter sind Rechenparameter, die automatisch bei der Anforderung von Retikulozyten berechnet werden. Mit dem RET-He (Hämoglobin des Einzelretikulozyten) ist das Erkennen eines Funktionseisenmangels oder einer erfolgreichen Eisentherapie wesentlich früher möglich als mit HbE oder MCV. Retikulozytenanzahl und RPI (Retikulozytenproduktionsindex) sind wichtige Indikatoren der erythropoetischen Aktivität des Knochenmarks. Bei Patienten ohne Anämie liegt der RPI-Wert normalerweise um 1. Bei Anämie spricht aber ein RPI <2 für eine inadäquate (hyporegenerativ) bzw. ein RPI >3 für eine adäquat gesteigerte bzw. für eine hyperregenerative Erythropoese. Auf Grund dieser Überschneidungen kann kein Referenzbereich angegeben werden. Weiters sollte der RPI nur bei Anämien beurteilt werden. Bei Chemotherapie finden sich meist RPI-Werte <0.1. Genauere Informationen zu diesen Parametern sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Retikulozyten.

01.07.2009 | Internes Audit

Am 01.07.2009 wurde ein internes Audit nach EN ISO 9001/2008 durch die Auditorin Mag. Wührer für das B&S Zentrallabor durchgeführt. Insgesamt konnte von der Auditorin ein sehr positiver Gesamteindruck gewonnen werden. Eine Notwendigkeit zur Veränderung oder Verbesserung von Prozessen bzw. Arbeitsabläufen besteht nach Auffassung der Auditorin nicht.

08.04.2009 | Infektionsdiagnostik: SeptiFast-PCR im EDTA Vollblut Neuer Fremdversand Parameter

Aufgrund der zunehmenden Anfrage und Anforderungshäufigkeit ist die SeptiFast-PCR ab sofort online anforderbar. Der molekularbiologische Nachweis von Sepsis-Erregern mit der SeptiFast PCR ist eine CE-IVD zertifizierte Methode zum Nachweis von 25 Pathogenen in 20 entscheidungsrelevanten Gruppen (Gam-positiven, Gram-negativen Bakterien und Pilzen). Genauere Informationen zu diesen Tests sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Infektionsdiagnostik.

08.04.2009 | Immunologie: NMO IgG Antikörper (Aquaporin 4) Neuer Fremdversand Parameter

Ab sofort sind die NMO IgG Antikörper (Aquaporin 4) Antikörper im Serum online anforderbar. Die Bestimmung dieser AK erfolgt mittels eines Floreszenz basierten Präzipitations Assays (FIPA) und dient zur Abklärung eines Devic-Syndroms (Neuromylitis optica) (Jarius S et al. Brain 2008). Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Immunologie.

08.04.2009 | TDM/Toxikologie: Levetiracetam im Serum (Keppra) Neuer Fremdversand Parameter

Aufgrund der zunehmenden Anfrage und Anforderungshäufigkeit ist die der Levetiracetam (Keppra) im Serum ab sofort online anforderbar. Die Levetiracetam Bestimmung erfolgt mittels HPLC und der Referenz Bereich ist 20-200 %0xb5mol/L. Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe TDM/Toxikologie.

08.04.2009 | Immunologie: Neue Antikörper bei autoimmunen Leberkrankungen- Anti-gp210 und Anti-sp100 AK

Um die Abklärung von primären autoimmunen Lebererkrankungen weiter zu verbessern werden neben den bisher bestimmten Leber Autoantikörpern (Anti-Aktin, Anti- LKM1, Anti-SLA, Anti-M2 und Anti-LC1) ab sofort zusätzlich zwei neue Antikörper bestimmt, nämlich Anti-gp210 AK und Anti-sp100 AK. Diese zwei AK können die für die Verlaufsbeurteilung von Patienten mit Primär Billiärer Zirrohse herangezogen werden. Leberversagen ist u.a. mit dem Nachweis von Ant-gp210 AK verbunden (Nakamura et al. Hepatology 1996). Außerdem war bei Patienten mit variabler Ansprache auf Ursodeoxycholsäure der Nachweis von Anti-g210 AK oder Ant-sp100 AK im weiteren Krankheitsverlauf mit Lebertransplantation oder Todesfolge assoziert (Corpechot C et al. Hepatology 2008). Genauere Informationen zu diesen Tests sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Immunologie.

19.01.2009 | Infektionsdiagnostik: Chlamydien und Neisserien PCR Methodenänderung

Ab sofort wird die Chlamydien und Neisserien PCR auf der Abbott m2000rt Plattform bestimmt. Mit dieser Methode ist es nun möglich beide PCRs aus einem Abstrichröhrchen durchzuführen und nicht wie bisher aus zwei unterschiedlichen Röhrchen. Aufgrund der Methodenänderung sind jedoch neue Abstrichröhrchen (oranges Röhrchen, Multi-Collect Specimen Collection Kit) notwendig. Diese sind auf Anfrage im Labor erhältlich (DW 3600). Genauere Informationen zu diesen Tests sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Infektionsdiagnostik.

19.01.2009 | Immunologie: Neuer Test - ANCA Diagnostik Anti-MPO und Anti-PR3 hs

Der bisher durchgeführte ANCA screen mittels ELISA wird ab sofort durch den Anti-MPO (p-ANCA) und Anti-PR3 hs (c-ANCA) der Firma Orgentec ersetzt. In einer prospektiven Studie hatte der Anti-PR3 hs anchor-ELISA eine höhere Sensitivität (96%) für die Diagnose einer Wegener Granulomatose im Vergleich zum Immunfloureszenztest (92%), einem capture-ELISA (72%) und einem direkten-ELISA (60%) bei gleicher Spezifität (99%) (Helmich et al. Clin Exp Rheumatol. 2007). Ein weiterer Vorteil der Umstellung vom ANCA screen und der weiterführender Diagnostik des p-ANCA bzw. c-ANCA mittels Immunoblot auf die Einzelbestimmung von Anti-MPO und Anti-PR3 hs ist eine Beschleunigung der Durchsatzzeiten für diese Parameter. Genauere Informationen zu diesen Tests sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Immunologie.

15.01.2009 | Infektionsdiagnostik: Neue Berechnung des spezifischen IgG AK-Index für die Herpesgruppe (CMV, EBV, HSV und VZV)

Ab sofort werden die Antikörper (IgG- und IgM- Klasse) der Herpes Gruppe (CMV, EBV, HSV und VZV) bei uns im Labor im Liquor und Serum mittels ELISA (Enzygnost Dade Behring, Siemens Diagnostics) bestimmt. Dadurch ist es nun möglich den spezifischen IgG AK-Index für diese Parameter zu berechen und damit eine intrathekale Antikörper Produktion fest zu stellen. Genauere Informationen zu diesem Tests sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Infektionsdiagnostik.

15.01.2009 | Infektionsdiagnostik: HCV-PCR qualitativ und quantitativ Methodenänderung

Die HCV-PCR wird seit Anfang Jänner mittels Abbott m2000rt PCR System (Abbott Diagnostics) durchgeführt. Bedingt durch das routinemäßige Bestimmen der Hepatitis C Antikörper bei allen chirurgischen Aufnahmen (BHS) ist es zu einer deutlichen Zunahme der HCV-PCR Anforderungen im Labor gekommen. Um Wartezeiten auf die bisher auswärts durchgeführten PCR-Befunde zu verkürzen, wird die HCV-PCR nun qualitativ und quantitativ im Labor einmal wöchentlich durchgeführt. Genauere Informationen zu diesen Tests sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Infektionsdiagnostik.

12.11.2008 | Erweiterung der Hämolyse-Index für Serum

Im Februar 2007 wurde, um die Richtigkeit/Reproduzierbarkeit von Ergebnissen zu verbessern, im Labor die Bestimmung des sog. Hämolyse-Index eingeführt. Dadurch kam es zu einer deutlichen Verbesserung der Richtigkeit/Reproduzierbarkeit von Ergebnissen. Dieser Index wurde bisher bei jeder Anforderung einer klinisch-chemischen Analyse aus dem Heparin-Plasma bestimmt. Ab sofort wird der Hämolyse-Index auch bei Anforderungen aus dem Serum bestimmt. Dadurch ist nun auch für jene Parameter, die aus dem Serum bestimmte werden, sichergestellt, dass keine durch Hämolyse bedingten falschen Werte vom Labor ausgegeben werden (siehe auch Mitteilung von 06.02.2007).

27.10.2008 | Externes Audit

Am 27.10.2008 und 28.10.2008 wurde eine Re-Zertifizierung vom TÜV Östereich im B&S Zentrallabor durchgeführt, wobei die Auditgrundlage die Norm EN ISO 9001:2000 darstellte. Die Anforderungen der Auditgrundlage wurden erfüllt und der Fortbestand der Gültigkeit der Zertifizierung wurde vom Auditor bestätigt. Das nächste externe Audit wird im Herbst 2009 nach der gleichen Norm erfolgen.

15.10.2008 | Blutdepot - Lehrfilm Transfusion von Blutprodukten

Ab sofort bekommt jeder neue Turnusarzt vor der Blutgruppenserologischen Einschulung diesen Lehrfilm. Sinn dieses Kurzfilmes (20 min) ist es die neuen Turnusärzte über die Transfusion von Blutprodukten (von der Indikationsstellung bis zur Transfusionsrückmeldung) zu informieren.

16.09.2008 | Gerinnung: Heparin/PF4 AK (HIT) - Methodenänderung

Ab sofort kommt ein neuer Heparin/PF4-AK Test zur Anwendung. Dieser Test heißt Zymutest HIA IgG, ist ein ELISA Test und hat gegenüber dem bisher im Labor in Verwendung stehenden Test den Vorteile, dass er spezifisch nur Heparin/PF4 AK vom IgG- Typ erkennt und nicht alle Immunglobulin-Klassen (IgG, IgM und IGA; Globaltest). In einer Vergleichstudie konnte gezeigt werden, dass der Zymutest HIA IgG bei gleicher Sensitivität (97%) eine doch deutlich höher Spezifität (97.5%) hat, im Vergleich zu zwei Globaltests (Spezifität von 50.8% bzw. 77%). Aufgrund der Methodenänderung (ELISA) wird diese Analyse nun als Routineparameter durchgeführt. Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Gerinnung.

09.09.2008 | Infektionsdiagnostik: Clostridium Difficile Toxin A&B - Methodenänderung

Ab sofort kommt ein neuer Clostridium Difficile Toxin A&B Test zur Anwendung. Dieser Test heißt VIDAS C. difficile Toxin A&B und das Testprinzip kombiniert eine 2-stufige immunenzymatische Methode, die auf dem Sandwichprinzip basiert mit einer anschließenden Floureszenzmessung (ELFA). Verglichen mit den Ergebnissen aus dem zellulären Zytotoxizitätstest (Goldstandard) erreicht der VIDAS C. difficile Toxin A&B Test eine Sensitivität von 88.3% bei einer Spezifität von 99.6%. An der Anforderungsmodalität über die EDV ändert sich hierbei nichts. Genauere Informationen zu diesen Tests sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe Infektionsdiagnostik.

18.08.2008 | Internes Audit

Am 18.08.2008 wurde ein internes Audit nach EN ISO 9001/2000 durch die Auditorin Mag. Wührer für das B&S Zentrallabor durchgeführt. Insgesamt konnte von der Auditorin ein sehr positiver Gesamteindruck gewonnen werden. Eine Notwendigkeit zur Veränderung oder Verbesserung von Prozessen bzw. Arbeitsabläufen besteht nach Auffassung der Auditorin nicht.

14.03.2008 | Vitamine/Spurenelemente: Materialänderung und neue Referenzwerte für Vitamin B12 und Folsäure

Ab sofort werden das Vitamin B12 und die Folsäure nicht mehr aus dem Heparin-Plasma (grün) sondern aus dem Serum (rot) bestimmt. Es ergeben sich dadurch neue Referenzwerte für beide Analyte. Referenzbereich für Vitamin B12 191-663 pg/mL. Referenzbereich für Folsäure 3,8-16,0 ng/mL.

14.03.2008 | Gerinnung: Neuer Test - Thrombozytenfunktionstest mittels Multiplate-Analyzer

Ab sofort wird neben dem PFA 100 (mit den Messzellen ADP und EPI), und dem Durchflusszytometer (VASP-Test) auch der Multiplate Analyzer (Impedanz-Aggregometrie) zur Überprüfung der Thrombozytenfunktion verwendet. Bei der Impedanz-Aggregometrie wird die Aggregation der Thrombozyten im Vollblut mittels Widerstansänderung zwischen zwei Elektroden gemessen. Je nach dem mit welchem Substrat die Thrombozyten aktiviert werden, können unterschiedliche Plättchen-hemmende Substanzen nachgewiesen werden. Da diese Untersuchungen mit einem Hirudin-Vollblut durchgeführt werden, sind spezielle Röhrchen (grau) notwendig. Diese sind auf Anfrage im Labor erhältlich (DW 3600).

10.03.2008 | Einverständniserklärung zur Durchführung einer Genanalyse zu medizinischen Zwecken

Wir sind seit Ende 2007 eine offizielle Zulassungsstelle vom Bundesministerium für Gesundheit für die Durchführung von genetischen Analysen am Menschen. Laut gesetzlichen Bestimmungen ist es ab sofort notwendig, dass die unterschrieben Einverständniserklärungen der Patienten für Dokumentationszwecke im Labor aufbewahrt werden. Die Einverständniserklärung ist unter Informationen, Formulare zu finden. Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass genetische Analysen im Labor nur mehr durchgeführt werden können, wenn eine unterschriebene Einverständniserklärung des Patienten vorliegt.

06.03.2008 | Proteine/Aminosäuren: Neue Berechnung Albumin/Kreatin-Ratio (Mikroalbuminurie)

Ab sofort wird bei der Anforderung Albumin im Spontanharn vom Labor automatisch das Kreatinin im Spontanharn und die Albumin/Kreatinin-Ratio nachgefordert. Die Normwerte Albumin/Kreatinin-Ratio sind <20 mg/g beim Mann und <30 mg/g bei der Frau. Eine Mikroalbuminurie liegt vor bei Werten zw. 20-200 mg/g beim Mann und zw. 30-300 mg/g bei der Frau. Eine Makroalbuminurie ist definiert durch Werte >300 mg/g beim Mann und >200 mg/g bei der Frau. Aufgrund der Variabilität der Albuminausscheidung werden zur Diagnostik der Mikroalbuminurie mindestens zwei positive Befunde innerhalb von 2-4 Wochen gefordert. Falsch positive Befunde finden sich z.B. bei akut fieberhaften Erkrankungen, Harnwegsinfekten, ausgeprägter Hyperglykämie, Hypertonie, Herzinsuffizienz und nach körperlicher Anstrengung.

05.12.2007 | Gerinnung: D-Dimer - Methodenänderung

Ab sofort kommt ein neuer D-Dimer Test zur Anwendung. Dieser Test heißt Innovance D-Dimer (von der Fa. Dade Behring), gehört der neuesten Generation an und hat gegenüber dem bisher im Labor in Verwendung stehenden Test einige Vorteile. Innovance D-Dimer ist ein partikelverstärkter, immunturbidimetrischer Test zur quantitativen Bestimmung quervernetzter Fibrinspaltprodukte (D-Dimere) in menschlichem Plasma. Der Innovance D-Dimer Test soll in Verbindung mit einem klinischen Voruntersuchungsmodell zur Beurteilung der Wahrscheinlichkeit einer tiefen Beinvenenthrombose und einer Lungenembolie verwendet werden, um den Verdacht auf diese beiden Erkrankungen bei Patienten ausschließen zu können. Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass die mit dem Innovance D-Dimer Test ermittelten Werte mit den Werten, die mit dem alten Testsystem ermittelt wurden, nicht vergleichbar sind und außerdem in einer anderen Einheit angegeben werden. In zahlreichen Studien wurde für Innovance D-Dimer ein cut-off Wert von 0.50 mg/l für den Ausschluss einer venösen Thromboembolie (nicht aber zur Unterscheidung zwischen gesunden und kranken Personen) ermittelt. Dieser cut-off Wert wird auch bei uns zur Anwendung kommen. In der Diagnostik einer venösen Thromboembolie sollte der Analyt D-Dimer in den folgenden Fällen nicht als Hilfsmittel eingesetzt werden: -Gerinnungshemmnede Therapie seit mindestens 7 Tagen -Fibrinolytische Therapie seit mindestens 7 Tagen -Trauma oder chirurgischer Eingriff innerhalb der vergangenen 4 Wochen -Disseminierte Malignome -Bekanntes Aortenaneurisma -Sepsis, schwere Infektionen, Lungenentzündung, schwere Hautinfektionen -Leberzirrhose -Schwangerschaft (bzw. nur mit eigenen Referenzbereichen)

10.09.2007 | Externes Audit

Am 10.09.2007 wurde das 2. Überwachungsaudit vom TÜV Östereich im B&S Zentrallabor durchgeführt, wobei die Auditgrundlage die Norm EN ISO 9001:2000 darstellte. Die Anforderungen der Auditgrundlage wurden erfüllt und der Fortbestand der Gültigkeit der Zertifizierung wurde vom Auditor bestätigt. Das nächste externe Audit wird im Herbst 2008 nach der gleichen Norm erfolgen.

06.07.2007 | Infektionsdiagnostik: Borrelienblot - Methodenänderung

Ab sofort wird der Borrelienblot mit dem Borrelia ViraStripe Test Kit IgG und IgM (Viramed Diagnostika) durchgeführt. Dieser Line-Immunoblot Test verwendet aufgreinigte Antigene aus Borrelia afzelii (Pko), Borrelia burgdorferi sensu stricto und rekombinantes VLsE. Der Vorteil gegenüber dem früher verwendeten Ganzell-Lysat-Blot ist die höher Spezifität, da keine unspezifischen Banden mehr detektiert werden. Die Auswetung erfolgt nach den Viramed MiQ 2000 Kriterien + VLsE [positiver IgG Blot: >=2 Banden (p83/100, p58, p43, p39/BmpA, p30, OspC, p21, DbpA/Osp17, p14, VLsE); positiver IgM Blot: >= 1 Bande (p41 stark, p39/BmpA, OspC, DbpA/Osp17, VLsE). Im Zuge dieser Methodenänderung wurde auch die Darstellung des Borrelienblot Befundes geändert. Genauere Informationen zu diesem Test sind unter "Borrelienblot/Serum" im Analysenspektrum zu finden, entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe "Infektionsdiagnostik".

04.07.2007 | Internes Audit

Am 04.07.2007 wurde ein internes Audit nach EN ISO 9001/2000 durch die Auditorinnen Mag. Grasser und Mag. Wührer für das B&S Zentrallabor durchgeführt. Insgesamt konnte von den Auditorinnen ein sehr positiver Gesamteindruck gewonnen werden. Eine Notwendigkeit zur Veränderung oder Verbesserung von Prozessen bzw. Arbeitsabläufen besteht nach Auffassung der Auditorinnen nicht.

01.06.2007 | Glukosestoffwechsel: HbA1c - Methodenänderung

Ab sofort wird die HbA1c Bestimmung mit der Referenzmethode (HPLC) durchgeführt. An der Anforderungsmodalität über die EDV ändert sich hierbei nichts. Es wird jedoch ein eigenes kleines EDTA-Röhrchen benötigt "EDTA 5 (violett)". Genauere Informationen zu diesem Test sind unter "HbA1c" im Analysenspektrum zu finden, entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe "Glukosestoffwechsel".

23.05.2007 | Veranstaltung: Hämostaseologie-Symposium

Das B&S Zentrallabor lädt Sie recht herzlich zu einem Hämostaseologie-Symposium am Mittwoch 27. Juni 2007 um 15:00 Uhr ein. weiter

15.02.2007 | Infektionsdignostik: Neuer Test-Influenza A+B (screen)

Dieser Influenza A+B -Schnelltest ist ein immunchromatographischer Test für den qualitativen Nachweis des Influenza A bzw. B Nukleoprotein-Antigens in Nasopharyngeal- bzw. Rachenabstrichen. Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysenspektrum zu finden.

06.02.2007 | TDM/Toxikologie: Tacrolimus - Methodenänderung

Die Tacrolimus Bestimmung wird ab sofort am Architect i2000SR (Abbott Diagnostics) durchgeführt. Dieser Assay ist ein Mikropartikel-Enzymimmunoassay (MEIA). An der Anforderungsmodalität über die EDV und am Referenzbereich ändert sich hierbei nichts. Genauere Informationen zu diesem Test sind im Analysen Spektrum zu finden; entweder über das alphabetische Verzeichnis oder in der Funktionsgruppe TDM/Toxikologie.

11.01.2007 | Infektionsdiagnostik: Neuer Test - Pneumokokken (screen)

Dieser Pneumokokken-Schnelltest ist ein immunchromatographischer Membranassay zum Nachweis von löslichem Streptococcus pneumoniae Antigen im Urin (Spontanharn) und im Liquor. weiter

20.12.2006 | Immunologie: Neuer Test - CCP AK

Mit diesem neuen Test lassen sich Autoantikörper gegen das cyclisch citrullinierte Peptid (CCP) nachweisen. weiter

20.12.2006 | Zöliakie Diagnostik

Gliadin AK IgA, Gliadin AK IgG und Transglutaminase AK werden ab sofort jeden Mittwoch (ausgenommen Feiertage) durchgeführt. Das Probenmaterial muss am Tag der Untersuchung bis spätestens 10:00 Uhr im Labor sein.