Hämatologie

  Verantwortliche Mitarbeitende
Silvia Rittberger
Elisabeth Mayr-Nader
Daniela Dorninger
Petra Harb
Tel. DW 3703

Das Hämatologische Labor beschäftigt sich mit der Zählung und Beurteilung von Blutzellen - die häufigste Untersuchung ist die Analyse des Blutbildes (ca. 500/Tag). Dabei werden das einfache und das technische Differentialblutbild automatisiert mit einem der zwei  XN-3100 der Fa. Sysmex bestimmt.  Bei einem auffälligen Verteilungsmuster (Scattergramm) wird am Ausstrich/Färbeautomaten (SP-50, FA Sysmex) selbstständig ein Blutausstrich angefertigt, der dann von den biomedizinischen Analytikerinnen und Analytiker unter dem Mikroskop ausgezählt und beurteilt wird (manuelles Differentialblutbild). Zur transparenten mikroskopischen Differenzierung steht zusätzlich ein digitales Mikroskop (TI-60, FA Sysmex) zur Verfügung.

Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt in der Untersuchung von Knochenmark und peripherem Blut zur Diagnostik und Therapiekontolle von malignen hämatologischen Erkrankungen wie Leukämie, Lymphome, Multiples Myelom, myelodysplastiches Syndrom, myeloproliferative Syndrome, etc., wobei hier auch Spezialfärbungen wie beispielsweise die Eisenfärbung zur Anwendung kommen.

Unter anderem erfolgt hier auch die Malariadiagnostik, die Abklärung von Hämoglobinopathien (z.B. Sichelzellanämie) und anderen Anämien w.z.B mittels Durchflusszytometrie (Beckman Coulter Navios) der hereditären Sphärozytose  als auch die Untersuchung auf Kryoglobuline.

Für CRP-Bestimmungen bei sehr kleinen Probenvolumina (Pädiatrie) steht der EuroLyser Cube-S (FA Sysmex) zur Verfügung.

Weiters werden hier auch Präparate aus anderen Punktaten (wie Aszites, Pleura-, Perikard-, Gelenkpunktaten), Broncheoalveoläre Lavagen (BAL) sowie Liquor auf Zellen und Erreger (nach Gram- oder Ziehl-Neelsen-Färbung) untersucht.