Harn/Stuhl

  Verantwortliche Mitarbeitende
Karin Krumpöck
Martina Schwendinger
Daniela Retschitzegger



Tel. DW 3707

Als Screeningtest für Erkrankungen der Nieren und der ableitenden Harnwege erfolgt eine vollautomatisierte Untersuchung des Mittelstrahlharns mittels Multiparameter-Teststreifen (cobas u 601). Bei positivem Befund des Teststreifens wird automatisch eine Harnsedimentuntersuchung angeschlossen (cobas u 701). Die mikroskopische Beurteilung der festen Bestandteile kann einen Hinweis auf bestimmte Erkrankungen geben. So lässt sich z.B. anhand der Zellmorphologie ein Hinweis auf deren Herkunft ableiten: Erythrozyten, die durch die Glomeruli gepresst wurden, haben eine dysmorphe Form (Akanthozyten), das Auftreten von Zylindern hingegen (Erythrozyten oder Leukozyten) beweist eine tubuläre Herkunft.

Neben den unterschiedlichen weiteren Harnuntersuchungen (z.B. Screeningtests auf Pneumokokken, Legionellen oder Drogen, Schwangerschaftstest) und Stuhluntersuchungen wie auf Blut im Stuhl (iColo-Rectal-Test), Lactoferrin, Clostridium difficile Toxin, Norovirus oder Calprotectin werden hier auch die Färbungen für die mikrobiologische Untersuchung von Blutkulturen und Punktaten (Gram-Färbung) sowie die Influenza-PCR durchgeführt.